Zelten in fremden Gärten - Camp in My Garden! - © Fotolia.com/ Peter Atkins
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In fremden Gärten zelten – auf diese Idee haben wir lange gewartet: Campinmygarden.com macht es nun möglich! Doch wer hat’s erfunden? Nein, nicht die campingwütigen Niederländer oder Deutschen – die Engländer! Kein Wunder, sind Campingplätze in vielen Städten – vor allem in und um London – nicht gerade günstig.Oft ist nicht mal ein freier Platz vorhanden und wenn, dann ist der Zeltplatz meilenweit vom Zentrum weg.

Die Idee an sich ist eigentlich nichts Neues – Webseiten wie Couchsurfing.com oder Parkatmyhouse.com funktionieren ähnlich. Überall auf der Welt registrieren sich Willige, die ihre Couch – die manchmal aber auch ein ganzes Zimmer bzw.  Appartement ist –, oder ihre Auffahrt anbieten. Während beim Couchsurfing keine Gebühren anfallen, werden für Auffahrten und Gärten gern ein paar Einnahmen kassiert. Doch die halten sich in Grenzen.

Bamping vs. Glamping


In der Kategorie "Bamping" (Basic Camping) muss man teilweise nicht einmal etwas zahlen, normalerweise rangiert der Preis aber zwischen zwei und zehn Euro pro Nacht. Beim "Glamping" (glamouröses Campen) können es aber schon leicht mehr werden, der Garten bzw. in diesem Fall oft ein ganzes Grundstück ist aber dafür auch mit allerlei Schnickschnack wie Feuerstellen, WLAN, Strom, Ofen, einer Toilette, Dusche und warmen Wasser ausgestattet. Wer will, kann sich auf der Seite etwas inspirieren lassen. Die Gartenbesitzer können Fotos bereitstellen und beschreiben, was die Fremdcamper erwartet. Am besten ist es aber trotzdem, Kontakt miteinander aufzunehmen, um genau abzuklären, welche Einrichtungen vorhanden sind, welche Regeln gelten und gegebenenfalls welche Gebühren anfallen werden.

Arbeit für Übernachtung

In England, den Niederlanden und Belgien boomt das Zelten in fremden Gärten, in Deutschland sind noch nicht so viele bereit, Unbekannte auf ihr Grundstück zu lassen. Doch auch hier kommen Zeltliebhaber auf ihre Kosten. So kann man bei User inalina85 in Hamburg in Mitten einer Kleingartenkolonie campen. Duschen geht zwar nur mit der Gießkanne, aber dafür gibt es Kaffeemaschine, Minibackofen, Wasserkocher, Grill und einen Dutch Oven. Wer knapp bei Kasse ist, kann seine kleine Gebühr auch durch ein bisschen Gartenarbeit abarbeiten – ganz wie in den guten alten Zeiten.

Die Motivation der Gartenanbieter ist unterschiedlich: Einige wollen sich ein bisschen Geld dazu verdienen, andere wiederum Leute aus der ganzen Welt treffen und wieder andere freuen sich einfach, dass ihr Haus – nein, ihr Garten – nicht ganz unbeaufsichtigt ist, wenn sie selbst in Urlaub fahren. Und nicht nur in Europa ist die Idee verbreitet: Egal ob Costa Rica, Kolumbien, Argentinien, Indonesien oder Neuseeland – rund um den Globus wächst die Bereitschaft, sein Land (egal wie groß oder klein es sein mag) – mit fremden Menschen und ihren Zelten und Wohnmobilen zu teilen.

Camping Events: Royale Hochzeit und Olympia

Die Erfinderin von Campinmygarden.com, Victoria Webbon aus Marlow bei London, kam letztes Jahr auf die Idee und launchte die Seite im April 2011 – gerade rechtzeitig zur königlichen Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton. Auch dieses Jahr war ein großer Zuwachs zu verzeichnen: "Wegen der Olympischen Spiele in London und der überteuerten Hotelpreise meldeten sich immer mehr Menschen an", sagte die 36-Jährige. Umdenken sollten die Leute ihrer Ansicht nach trotzdem ein bisschen: Bis jetzt wollen die meisten Registrierten gern woanders zelten – Besucher im eigenen Garten sind jedoch tabu.


Campingplätze im Ruhrgebiet auf Ruhr-guide.de



Autor: Claudia Donald

 
 
 
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