Ob Bordstein, Treppe oder sogar das Treppengeländer - Deutschlands Straßen bekommen es mit der neuesten Trendsportart aus Australien und den USA zu tun:Freestyle Scooting. Die kleinen Roller beziehungsweise Scooter dienten einst dazu in der City schnell von A nach B zu gelangen. Heute schießen waghalsige Freestyler mit den Rollern über deutsche Halfpipes und Straßen und präsentieren dabei spektakuläre Stunts.
Für alle Speed-Freaks – Feestyle ScootingAuf den Stuntscooter stellen, tief durchatmen, konzentrieren und mit Schwung die Vert, das senkrechte Stück unter dem Table, runterfahren. Mit ordentlichem Schwung und genügend Mumm in den Knochen lassen sich dann auf der anderen Seite der Halfpipe halsbrecherische Tricks umsetzen. Die Stunts im Freestyle Scooting können sich dabei allemal mit denen des Skateboard- und BMX-Sports messen, wie die zahlreichen Clips im Web beweisen. Denn wie die meisten Trendsportarten der heutigen Zeit verbreitete sich der Hype um den Stuntscooter durch fesselnde Actionvideos und Pics über Facebook, Blogs und YouTube.
Auf den Halfpipes der Funparks geht es neben BMX und Skateboard immer öfter auf dem Stuntscooter über die Ramps. Der Freestyle-Scooter muss dabei viel aushalten und ist daher sehr stabil und hochwertig verarbeitet. Die Rollen mit Alu-Kern, Deck (Fußbrett), Fork (Gabel), Bar (Lenker), Grips (Griffe) und Bearings (Kugellager) sitzen perfekt ineinander, um den harten Belastungen Stand zu halten. Profimarken wie District, aber auch Einsteigermarken wie Blazer Pro bieten die Möglichkeit sich die Scooter individuell aus Einzelteilen zusammenzustellen und immer weiter aufzupimpen. Einzelne Bestandteile zahlreicher Marken sind kompatibel. So können Rollen der Marke Eagel Wheels an Decks anderer Marken montiert werden. Komplette Startermodelle sind für 100 bis 140 Euro erhältlich. Profimodelle beginnen ab 180 Euro.
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Autor: Nina Lipowski