Mika: The Origin of Love - Electro Love - © Universal Music
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Nach drei Jahren kreativer Pause meldet sich Ausnahmemusiker Mika wieder zurück. Mit seinem dritten Album "The Origin of Love" beweist der quirlige Brite aufs Neue, dass er wie kaum ein anderer die unterschiedlichsten Stile beherrscht. Während er etwas von seiner Hyperaktivität abgelegt hat, hat er sein Repertoire um elektronische Beats erweitert.

Wie der Name des Albums bereits erahnen lässt, stellt jedes Lied eine Art Liebesbekundung dar. Egal ob leise Ballade oder lauter Pop-Rock – Mikas Texte sind auf diesem Album unbestritten die persönlichsten, die er je verfasst hat.

Obwohl der Sänger seinem Stil weitgehend treu geblieben ist, versucht er musikalisch neue Wege einzuschlagen. Dafür hat er sich zum ersten Mal Unterstützung von außen geholt: Künstler wie zum Beispiel Sänger Pharrell Williams, mit dem er den Wohlfühl-Song "Celebrate" eingespielt hat, und Empire of the Sun-Kopf Nick Littlemore, der für seine elektronischen Beats bekannt ist und das Lied produziert hat, verleihen Mikas Musik neue Nuancen. Der Einfluss des Produzenten ist nicht von der Hand zu weisen, auch andere Lieder sind mehr oder weniger synthetisch angehaucht.

Über diese Entwicklung werden jedoch viele eingefleischte Fans nicht so erfreut sein. Durch die elektronischen Effekte wird Mikas Stimme häufig verdeckt, die Beats scheinen die Emotionen, die durch die intimen Texte entstehen, manchmal sogar zu erschlagen.

Mika: The Origin of Love (© Universal Music)Doch nichtsdestotrotz stellt "The Origin of Love" ein weiteres gelungenes Album des Künstlers dar, bei dem der Zuhörer erneut das Gefühl hat, sich in einer emotionalen Achterbahn zu befinden. Angefangen vom gelungenen Auftakttitel "The Origin of Love", in dem Mika auf erfrischende Weise seine gewohnt theatralische Selbstdarstellung ablegt, über den mitreißenden Titel "Love You When I'm Drunk" – hier schlägt der Exzentriker mit seiner Stimme wie gewohnt über die Stränge – bis hin zur Singleauskopplung "Celebrate", der perfekt zum Indian Summer passt. Nur eins sollte Mika beim nächsten Mal vielleicht ganz lassen: Rappen wie im "Popular Song” mit Priscilla Renea.

Mika, "The Origin of Love" gibt's seit 5. Oktober im Handel.


Mehr Infos zur Single "Celebrate" hat Subway.de



Autor: Claudia Donald

 
 
 
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