Das erste Album des Südtirolers Max von Milland erschien bereits im August 2012. Allerdings war die CD damals nur in ausgewählten Plattenläden in Österreich oder über itunes erhältlich. Jetzt startet der 26-jährige Naturbursche aus Brixen mit "Woher i eigentlich kimm" auch in Deutschland durch. Produziert wurden die Songs von keinem Geringeren wie Olaf Opal, der bereits The Notwist, Sportfreunde Stiller, Juli oder Madsen zum Erfolg führen durfte. Mitwirkende auf dem Album sind unter anderem Simon Frontzek von Tomte und Alex Jezdinsky von Naked Lunch.
Die Besinnung auf die eigenen Wurzeln und die Verbundenheit zu seiner Heimat Südtirol erkannte Max von Milland, nachdem sich seine frühere Rockband aufgelöst hat. Dabei entdeckte er auch, dass ihm die Musik viel leichter von der Hand geht, wenn er sich auf die Sprache konzentriert, mit der er aufgewachsen ist: dem Südtiroler Dialekt. "Keine andere Sprache kann Empfindungen so ehrlich und unverstellt wiedergeben wie die eigene Muttersprache", so der in Berlin lebende und studierende Musiker. Das merkt man auch an den melancholischen, sehr bewegenden Songs, in denen der sympathische Songwriter seine persönlichen Gedanken und Gefühle umsetzt. Rein musikalisch darf man Max von Millland in die Pop- und Indiewelt einordnen, neu dabei ist jedoch unumstritten der außergewöhnliche Dialekt. Speziell der Titelsong des Albums "Woher i eigentlich kimm" ist für ihn wie ein psychologisches Leitmotiv. Es geht um das Gefühl von Heimat im romantischen Sinn, um Heimweh und letztlich um das universelle Finden von Heimat in der Liebe. Das überzeugt nicht nur Fans ehrlicher Musik im Stil von den Beatles, Kings of Leon oder Jack Johnson - Max von Milland hat mit seiner musikalischen und textlichen Mischung aus Aufbruch, Bodenständigkeit und internationalen Popeinflüssen innerhalb kürzester Zeit gefeierte Support-Slots für die Sportfreunde Stiller und die Söhne Mannheims sowie den Bayerischen Förderpreis für junge Liedermacher 2011 gewonnen.
Wer jetzt denkt, dass der Tiroler Dialekt nur etwas für Heimatverbundene wäre, weit gefehlt - Sein Songwriter-Pop ist derart international angelegt, dass der Dialekt das Gesamtwerk nicht dominiert, sondern ihm lediglich eine exotische Farbe verleiht und ein völlig eigenständiges und neuartiges Gesamtgefühl erschafft. "Ich glaube, dass auch Leute aus anderen Gegenden durchaus den Sinn meiner Songs erfassen werden, auch wenn ihnen vielleicht nicht jedes Wort geläufig ist."
Max von Milland, "Woher i eigentlich kimm", VÖ: 25.01.2013, Label: Wildwechsel/Universal Music
Infos zur jungen Songwriterin Amber Rubarth gibt es unter das-musikmagazin.de