


"Ich war nie liebenswert, ich war immer Lennon." John Lennon (später John Winston Ono Lennon), der Sänger, Gitarrist und Mitbegründer der Beatles hatte viele Talente. Neben seiner Arbeit als Musiker und Komponist war er als Autor und Künstler tätig und setzte sich für die Friedensbewegung ein. Zu seinem 30. Todestag am 8. Dezember lassen verschiedene Werke die Erinnerung an sein Leben wieder aufblühen.
Nowhere Boy
Wie John Lennon zu der Pop-Ikone wurde, die er bis zu seinem Lebensende war und von seinem Leben als Teenager in Liverpool erzählt der Film "Nowhere Boy". Wer John Lennon beeinflussthat, was ihn damals bewegte, aber auch, wie er beispielsweise Paul McCartney kennenlernte, wurde von Regisseur Sam Taylor-Wood in einem sehr persönlichen Biopic über den späteren Pilzkopf gebannt. "Nowhere Boy" handelt von einem rebellischen Teenager, der dem Alltag der Nachkriegsjahre entfliehen will und dabei den Rock'n'Roll für sich entdeckt. Eine große schauspielerische Herausforderung für den Lennon-Darsteller, die der "Kick-Ass"-Star Aaron Johnson laut Kritikern aber gut gemeistert hat.
"Nowhere Boy", Kinostart: 08.12.2010, Regie: Sam Taylor-Wood, Cast: Aaron Johnson, Kristin Scott Thomas, Anne-Marie Duff, Thomas Brodie Sangster, David Morrissey, Produktionsjahr: 2009, Laufzeit: 98 Minuten, FSK: -.
The Beatles: Eight Days A Week
Der Bildband "The Beatles: Eight Days A Week" von Robert Whitaker
dokumentiert, wie die Beatles und John Lennon als Musiker und Weltstars auf dem Höhepunkt ihrer Karriere lebten und arbeiteten. Der Fotograf begleitete die Fab Four auf ihrer letzten Welttournee in Deutschland, Japan und den Philippinen. Er war der Einzige, der unbeschränkten Zugang auf alle Bereiche hatte: Auf und hinter der Bühne, im Hotel, Zug und Flugzeug entstanden so eindrucksvolle Bilder, die die Abschiedstour der Beatles dokumentieren. Der Bildband erschien in einer nummerierten und handsignierten Erstauflage von 33333 Exemplaren.
"The Beatles: Eight Days A Week", mit den Fab Four auf ihrer letzten Welttournee, Fotografien von Robert Whitaker, 156 Seiten mit ca. 150 s/w- und farbigen Abbildungen, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag (ISBN: 978-3896028594, Preis: 49,95 Euro).
Akte: USA vs. John Lennon
Ab Ende der 60er Jahre setzte sich John Lennon an der Seite von Yoko Ono für die Friedensbewegung und Menschenrechte ein. Ihre gewaltlose Revolution in Demos, Bed-Ins und Benefiz-Konzerten und warum sich die die damalige Noxon-Regierung von den Aktionen bedroht fühlte, dokumentiert das Portrait "Akte: USA vs. John Lennon". Die DVD unter der Regie von David Leaf stellt die Entwicklung Lennons zum Menschenrechtler und Staatsfeind mit zum Teil unveröffentlichtem Originalmaterial und Interviews mit Zeitzeugen dar.
"Akte: USA vs. John Lennon", Verkaufsstart: 05.11.2010, Regie: David Leaf, Interviews: u.a. Yoko Ono, Angela Davis, Bob Gruen, Produktionsjahr: 2006, Laufzeit inkl. Bonusmaterial: 149 Minuten, FSK: ab 12 Jahren.
The Art of John Lennon
Wie John Lennon als Künstler wirkte, zeigt die Ausstellung "The Art of John Lennon" vom 08.Dezember 2010 bis 13. Februar 2011. Im rock’n’popmuseum in Gronau zeigt die Sonderausstellung Cartoons, Zeichnungen und Lithografien, die einen intimen Zugang zu Lennon als Künstler, Ehemann und Vater vermitteln.
rock’n’popmuseum, 08.12.2010 bis 13.02.2011, Udo-Lindenberg-Platz 1, Gronau, www.rock-popmuseum.de
Alles über das Album "Gimme Some Truth" von John Lennon bei Subway.de
© Senator



Titel-Magazin hat sich zu einer der ersten Kulturadressen entwickelt. Umfangreiches Angebot rund um Literatur, Film und Musik.