Alljährlich zieren Horror-Klassiker wie "Carrie – des Satans jüngste Tochter", "Shining" oder "Poltergeist" die Grusel-Bestsellerlisten. Aber auch im letzten Jahr flimmerten einige Filme über die Leinwand, die einem die Haare aufstellten. Unsere Grusel-Highlights des vergangenen Jahres:
Regisseur Samuel Bayer wagte mit "A Nightmare on Elm Street" eine moderne Neufassung des Horrorklassikers von 1984:Nancy (Rooney Mara), Kris (Katie Cassidy), Quentin (Kyle Gallner), Jesse (Thomas Dekker) und Dean (Kellan Lutz) haben denselben Traum: Ein Mann mit rot-grün gestreiftem Pullover, entstelltem Gesicht und Messern statt Finger stellt ihnen nach. Er hetzt ihnen nach und nur er allein bestimmt die Regeln ihrer Träume. Ein Entrinnen gibt es nur wenn man aufwacht. Als der erste von ihnen umkommt und bald darauf der zweite, wird ihnen klar, dass ihre Alpträume Realität sind. Doch warum sie? Worin besteht ihre Verbindung? Sie versuchen wach zu bleiben und diesen Fragen nachzugehen, doch bald verschwimmen Traum und Realität...
Ein hochaktuelles Thema nahm sich Cube-Regisseur Vincenzo Natali vor als er in "Splice" an menschlichen Genen herumdokterte (ab 3. Dezember auf DVD):Das Ehepaar Glive (Adrien Brody) und Elsa (Sarah Polley) arbeiten an einem Genforschungsprojekt. Durch Zufall gelingt es ihnen, ein menschenähnliches Hybrid-Wesen zu erschaffen. Dren (Delphine Chaneac), wie sie ihr Wesen nennen, ist eine Kreuzung zwischen Mensch und Tier, die DNA einer Frau in einem künstlich erzeugten Körper, ein gentechnischer Durchbruch und eigentlich ein Grund zum Feiern. Doch ihr geheimer Schützling entwickelt sich schneller als gedacht und neben den weiblichen Zügen, die Dren annimmt, scheinen noch andere Charakterzüge in ihr zu schlummern...
Blanker Horror à la "Blair Witch Project" ließ uns bereits Ende des letzten Jahres erschauern. Im November geht es weiter mit dem zweiten Teil von "Paranormal Activity":Das junge Paar Katie und Micah haben gerade mit der Uni abgeschlossen und sind in ihr erstes gemeinsames Haus gezogen. Die Freude über ein idyllisches Zusammenwohnen hält jedoch nicht lange: Im Haus sind Geräusche zu hören, vor allem nachts, wenn die beiden schlafen wollen. Schnell fühlen sie sich von einem mysteriösen Etwas verfolgt. Vor allem Katie scheint stark davon beeinflusst. Micah geht dem ganzen zunächst pragmatisch auf die Spur: Um zu wissen, wer oder was diese Geräusche verursacht, stellt er eine Videokamera auf. Diese zeichnet 21 Nächte lang erbarmungslos alle Ereignisse auf. Micah muss mit ansehen, wie ihm seine Freundin Nacht für Nacht genommen wird...
Dass auch Horrorfilme witzig sein können bewies "Zombieland":Als die Apokalypse die Menschheit heimsucht und ein Virus die Menschen in Zombies verwandelt, ist der Mann, der später Columbus genannt wird, ein von Phobien geplagter Neurotiker: Er hat jedoch Glück und überlebt. Standhaft widersetzt er sich den Zombies, indem er sich an seine selbst erstellten Überlebensregeln hält, wie Regel Nr. 1 etwa, sich fit zu halten, oder Regel Nr. 2 "Double Tap", das heißt lieber noch einen Kopfschuss nachlegen um sicher zu gehen, dass der Zombie auch wirklich tot ist. Columbus macht sich auf den Weg quer durchs Zombieland zu seinen Eltern und trifft unterwegs auf Tallahassee. Er ist das Gegenstück zu Columbus: furchtlos, knallhart. Zusammen setzen sie ihren Weg fort, wo sie außerdem auf die Schwestern Wichita und Little Rock treffen. Ihr Trip wird immer chaotischer, denn so richtig mögen tun sich die vier nicht...
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