Genau wie die für ihre Sinnlichkeit bekannten Städte Rom, Lissabon und das antike Konstantinopel ist Stuttgart auf sieben Hügeln erbaut worden. Um das romantische Potential dieser Stadt auszuschöpfen, sollte man sich also unbedingt auf eine dieser Erhebungen begeben. Am besten, man wählt den Hügel, den schon 1913 der Industrielle und Antikenforscher Ernst von Sieglin für reizvoll genug erachtete, um auf halber Höhe einen festlichen Marmorsaal, und auf dem Gipfel einen kleinen Pavillon erbauen zu lassen und diesen als "Teehaus" zu bezeichnen.
1989 wurden Teehaus und Marmorsaal nach längerem Dornröschenschlaf restauriert, so dass es sich heute nach einem belebenden kleinen Aufstieg im Schatten der alten Bäume hoch über der Landeshauptstadt vortrefflich verweilen lässt. Rund um den marmor-besäulten Pavillon ist ein Garten angelegt, in dem die Gäste bewirtet werden.
An Getränken bietet das Teehaus von Sekt bis Rotwein alles, was ein Abend zu zweit benötigt. Die Speisekarte ist überschaulich und ohne Überraschungen, so dass kulinarisch keine Ablenkung vom eigentlichen Zweck des Abends zu befürchten ist. Nach dem Essen laden verstreute Aussichtsformen und verwinkelte Obstwiesen rund um den Teehaus-Garten zum wirklich romantischen Teil des Abends ein: sieben Hügel bei Nacht, und kein Mensch in Sichtweite...
TeehausHohenheimer Straße 119 (im Weißenburgpark)
70180 Stuttgart
Telefon: 07 11/2 36 73 60
www.teehaus-stuttgart.de
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